donderdag, september 09, 2010
   
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WHO scientist demands investigations at national level into swine flu scam

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Dr Ulrich Keil from the University of Münster and Director of a WHO centre, said that investigations should be opened into the role of national governments in the swine flu scam in a hard-hitting interview with the German magazine Stern.

 

http://www.stern.de/gesundheit/schweinegrippe-eine-milliarde-durch-den-schornstein-gepfiffen-1541954.html

Keil, who participated in a Council of Europe Parliamentary Assembly hearing on WHO’s declaration of a pandemic emergency over the mild swine flu, said that mechanisms should have built into pandemic management plans to stop an emergency declaration that triggered a mass vaccination campaign with potentially dangerous jabs being made over a mild infections.

He criticised national infectious disease monitoring bodies as well as WHO for exaggerating the danger of the swine flu.

„Luckily , people didn’t let themselves be taken in. People noticed the swine flu is not a serious illness. It is a mistake to think people are stupid. It is the job of scientitsts to make facts comprehensible to lay people and without conflicts of interest,“ he said.

In addition, he said WHO’s plan to keep the world on a pandemic level six emergency for another two years in spite of the evidence there is no pandemic „absurd“ and said the pandemic level should have been reduced „long ago.“

 „A lot more needs to be done to get to the bottom this story. The hearing in the Council of Europe was an first, correct step, but others must follow on a national level,“ Keil said.

If a lethal pandemic were ever to emerge, the best defence would be strenghtening people’s immune system (vitamins etc), he said, gently side-lining the role of vaccines altogether.

He said that the real killer diseases of today are not pandemics, but chronic illnesses such as high blood pressure, diabetes or illnesses that come from a poor diet, smoking or too little exercise.

Also, he said that „a billion euros or more has gone up in smoke“ for the swine flu, money sorely needed for other treatments  at a time when the health system is suffering from underfunding.

Keil said that it had become clear early on that no lethal mutation had remained mild in the southern hemisphere in winter. Furthermore, if the swine flu virus did undergo a significant mutation to become lethal, the vaccines would be useless, undermining WHO’s argument.

„You have to ask about the logic,“ he said.

Keil called for stronger regulation of the pharmaceutical industry, noting ist influence on governments and acdemia the lack of independent scientists.

He called it a scandal such a high proportion of ist revenue is spent on marketing and advertising.

The issue of whether bribes, off-shore bank accounts and other financial inducements have been given to officials to get them to go along with the swine flu scam has been spotlighted by the investigation into the activities of Dutch virologist Albert Osterhaus.

Keil focussed on the fact that pharmaceutical companies would still be paid for 34 million swine flu vaccines under current agreements, boosting vaccine manufacturer earnings.

The WHO scientists said WHO had opened ist doors to industry from 1990, leading to a massive influence on the organisation by the pharma lobby.

Keil attributed the relative lack of influence industry had on WHO up until then to the fact that many leading positions were held by people in the former eastern bloc, who had little interest in close contact with industry.

He criticised the current government for ist role in undermining independent institutes.

Keil’s interview is sure to add to the pressure to mount a full investigation in Germany into the swine flu scandal.

A parliamentary inquiry has already been launched in France.

Stern interview:

Schweinegrippe: "Eine Milliarde durch den Schornstein gepfiffen"

Die Schweinegrippe ist vorbei und fast vergessen. Es gibt allerdings noch viel aufzuarbeiten, kritisiert der Epidemiologe Ulrich Keil. "Alle paar Jahre werden wir mit Epidemien geängstigt", sagt er im stern.de-Interview. "Dabei sind die großen Killer andere."

 

Zur Person Ulrich Keil ist Medizinprofessor an der Universität Münster und Leiter des dort angesiedelten "WHO Collaborating Centre for Epidemiology and Prevention of Cardiovascular and other Chronic Diseases". In einer Sitzung des Europarates kritisierte er das Vorgehen der WHO im Zusammenhang mit der Schweinegrippe scharf.

Herr Keil, der Hype um die Schweinegrippe ist vorbei. Können wir die Sache nun abhaken?

Nein. Bei dieser Geschichte gibt es noch viel aufzuarbeiten. Die Anhörung im Europarat war ein erster richtiger Schritt, doch es müssen noch weitere auch auf nationaler Ebene folgen.

Sie haben auf einer Sitzung des Europarates zum Thema Schweinegrippe der WHO vorgeworfen, die Angst vor H1N1 geschürt zu haben. Warum?

Alle paar Jahre werden wir mit Epidemien geängstigt. 2002/03 war es Sars, 2005/06 kam die Vogelgrippe. Jedesmal wurden große Angstkampagnen inszeniert. Bis jetzt waren das alles regionale Epidemien, die sich nur sehr begrenzt ausgebreitet haben. Weltweit erkrankten an der Vogelgrippe nur etwa 350 Menschen. Dennoch diente sie als Modell einer Pandemie. Auch bei der Schweinegrippe haben Virologen schnell Angst verbreitet, da das Virus in seiner Gefährlichkeit dem der Spanischen Grippe ähnlich sei. Der Vergleich war allerdings falsch. Damals war es eine gänzlich andere Situation. Das Virus traf auf eine durch den ersten Weltkrieg geschwächte, unterernährte Bevölkerung. Seit 1840 nimmt die Lebenserwartung in der westlichen Welt pro Dekade um zweieinhalb Jahre zu. Die letzte große Grippeepidemie in Deutschland, die sich auf die Lebenserwartung ausgewirkt hat, war 1968.

Heißt das, als gut ernährte und versorgte Menschen in der westlichen Welt müssen wir uns vor einem Pandemie-Virus gar nicht fürchten?

Dass uns nie wieder eine schwere Pandemie treffen wird, kann natürlich niemand vorhersagen. Wichtig ist aber, die größeren Abwehrkräfte der Menschen, sprich ihre Resistenz zu beachten. Die großen Killer sind in Wahrheit heute andere: chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes oder ungesundes Verhalten, wie falsche Ernährung, Rauchen oder zu wenig Bewegung. Ärgerlich ist ja: An allen Ecken und Enden fehlt uns Geld im Gesundheitssystem und dann wird bei der Schweinegrippe eine Milliarde oder mehr durch den Schornstein gepfiffen.

Wer hat falsch gehandelt?

Die WHO und die nationalen Institutionen hätte umschwenken müssen, als klar war, dass die Grippe auf der südlichen Hemisphäre im Winter einen milden Verlauf nimmt. Das war ein deutliches Zeichen, dass keine Killerpandemie droht. Stattdessen hatte man schon zuvor die Definition der Pandemie geändert. Nicht mehr der Schweregrad sondern allein die Verbreitung eines Virus zählt nun. Ketzerisch gefragt: Wird die WHO dann im kommenden Jahr auch Schnupfen zur Pandemie erklären und dagegen impfen wollen?

Was hat die Ausrufung der Pandemie für die Verträge bedeutet, die zwischen den Regierungen und der Pharmaindustrie schon bestanden?

Ganz einfach: Die Ausrufung der Stufe sechs des Pandemieplanes durch die WHO hat die zwischen Regierungen und Pharmaindustrie bestehenden Verträge in Kraft gesetzt. Die Impfkampagne konnte anlaufen.

Warum hat die WHO so gehandelt?

Ich will die WHO nicht verunglimpfen, denn sie hat große Verdienste, zum Beispiel bei der Ausrottung der Pocken oder der fast vollständigen Ausrottung der Kinderlähmung. Bei der Schweinegrippe glaube ich, dass sie unter Druck gesetzt wurde. Ich kenne die WHO seit 1973. Viele leitende Stellen waren damals mit Leuten aus dem ehemaligen Ostblock besetzt, die von der Industrie nichts wissen wollten. Bis 1990 war die Organisation von Industrieinteressen daher fast vollkommen frei. Danach erfolgte eine starke Öffnung hin zur Industrie.

Bleiben die Alarmstufe und die Pandemiedefinition eigentlich jetzt so bestehen?

Das wurde in Straßburg debattiert. Die WHO hat in dieser Hinsicht bis jetzt nichts zurückgenommen - weder bei der Pandemiedefinition noch bei der Alarmstufe. Letztere soll noch zwei Jahre bestehen bleiben. Ich bin der Meinung, dass man den Pandemiealarm schon längst hätte zurückstufen müssen. Alles andere ist absurd.

Schweinegrippe in Deutschland Dem Robert-Koch-Institut zufolge sind mittlerweile ungefähr 220.000 Fälle von Schweinegrippe in Deutschland bekannt, 186 Neuerkrankungen kamen in der vierten Kalenderwoche 2010 dazu. Der Anstieg ist damit modert. Insgesamt wurden 216 Todesfälle im Zusammenhang mit H1N1 gemeldet. Bis Jahresende ließen sich laut Paul-Ehrlich-Institut 7,5 Prozent der Bevölkerung älter als 14 Jahre gegen H1N1 impfen. Für 30 Prozent hatten die deutschen Behörden Impfstoff eingekauft.

Wie hätte die WHO reagieren müssen, nachdem erkennbar war, dass die Schweinegrippe in den meisten Fällen mild verläuft?

Vor allem hätte man in die ursprünglichen Pandemiepläne Kontrollmechanismen einbauen müssen, die garantiert hätten, dass bei einem milden Verlauf der Erkrankung Alarmstufen zurückgefahren worden wären. Den Verlauf zu beobachten und die Gefahr abzuschätzen, ist auch die Aufgabe guter Infektionsepidemiologen und der Landesbehörden. Sie hätten eingestehen müssen: Wir haben übertrieben, es verläuft nicht so schlimm, eine riesige Impfkampagne brauchen wir nicht.

Was hat die Aktion den deutschen Steuerzahler gekostet?

Die Steuerzahler beziehungsweise die gesetzliche Krankenversicherung mindestens eine Milliarde. Aus meiner Sicht sogar mehr. In Straßburg wurde auch besprochen, dass die Industrie insgesamt für Entwicklung und Herstellung der Impfstoffe vier Milliarden ausgegeben und wohl 18 Milliarden Umsatz weltweit gemacht hat.

Warum hat man sich in Deutschland auf diese Verträge überhaupt eingelassen?

Es ist hart zu sagen, aber in den Ministerien war teilweise zu wenig Sachverstand am Werk. Das waren Knebelverträge, die Industrie hat den Staat dabei über den Tisch gezogen. Vertraglich war zugesichert, dass 50 Millionen Dosen abgenommen werden müssen, für die Nebenwirkungen und eventuelle Risiken bestand allerdings keine Haftung. Nun wird generös gesagt, dass die Länder nur Impfstoffe für 34 Millionen kaufen müssen. Im Prinzip hat sich die Industrie trotzdem schadlos gehalten.

Allerdings braucht man die Industrie ja auch.

Ja. Als Gegner der Tabakindustrie habe ich immer gesagt, dass diese Industrie etwas anderes ist als die pharmazeutische Industrie. Die Tabakindustrie produziert ein Produkt, das in jeder Menge die Menschen schädigt. Die Pharmaindustrie macht auch viel Gutes, wir brauchen sie und sie ist eine Säule unseres Gesundheitswesens. Die Impfstoffproduktion in staatliche Hand zurückzugeben, ist kaum möglich. Fachleute befürchten nicht zu Unrecht, dass dann auch die Innovation auf der Strecke bliebe. Allerdings muss die Pharmaindustrie strengeren Regeln unterworfen werden. Es ist zum Beispiel ein Skandal, dass diese Industrie ein Vielfaches ihres Forschungsetats in Werbung und Marketing steckt.

Wer soll die Industrie denn an die Kandare nehmen?

Die große Schwierigkeit auf diesem Gebiet ist es, unabhängige Gutachter zu bekommen. Von Studentenbeinen an ist in der Medizin der Einfluss der pharmazeutischen Industrie und der Geräteindustrie unverkennbar. Daher sind unabhängige Institutionen wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen so wichtig. Es ist allerdings zu befürchten, dass dessen Stand unter der neuen Regierung nicht gerade gestärkt wird. Problematisch ist bei der Schweinegrippe leider auch die Arroganz mancher Fachleute. Man argumentiert, dass es so kompliziert ist, dass die lieben Leute es gar nicht verstehen können.

Aber die lieben Leute haben mit den Füßen abgestimmt.

Ja. Die Bevölkerung hat sich zum Glück nicht täuschen lassen. Die Leute haben gemerkt, dass es sich bei der Schweinegrippe um keine gravierende Krankheit handelt. Es ist ja auch falsch, die Menschen für dumm zu verkaufen. Es ist Aufgabe von Wissenschaftlern, die Fakten auch Laien verständlich und ohne Interessenkonflikte darzustellen.

Dann erklären Sie doch bitte, ob die beschworene gefährliche Mutation des H1N1-Virus noch droht?

Das sehe ich nicht. Eine so gravierende Mutation erfolgt ja nicht auf einen Schlag, das geht in mehreren Stufen. Ansonsten würde das auch bedeuten, dass sie mit einem Mal mit dem alten Impfstoff nichts mehr anfangen können. Das bestreiten aber Institutionen wie das Robert-Koch- oder das Paul-Ehrlich-Institut. Gleichzeitig verweisen sie gerade auf die gefährliche Mutation als Grund für die Pandemieimpfung. Da muss man die Logik einmal hinterfragen. Für mich sieht es jedenfalls so aus, als ob wir die Schweinegrippe überstanden haben. Auf der südlichen Hemisphäre ist sie sehr mild verlaufen und auch bisher nicht in einer zweiten Welle wiedergekommen.




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public pressure needed
Ray Songtree 2010-02-10 17:42:21

We cannot rely on a few honest people to blow the whistle on the fake flu.
Now is the time to become more active and write a letter to your newspaper, your
representatives and demand a full inquiry in your country. We must not let this happen again. A fair new world will only happen when each of us jump in and participate.

Ray Songtree
Kauaitruth.com
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